Fddb-Alternative: planen statt protokollieren
Fddb ist ein starkes Ernährungstagebuch: Du trägst ein, was du gegessen hast. Wenn du lieber vorher weißt, was du isst und einkaufst, brauchst du einen Wochenplaner mit Einkaufsliste. Hier findest du zwei geplante Beispieltage mit geschätzten Werten aus dem Bundeslebensmittelschlüssel, die Einkaufsliste dazu und einen ehrlichen Vergleich.
Von der MacroRecipe-Redaktion · Aktualisiert am
Wer statt zu protokollieren vorab planen will, findet eine Fddb-Alternative in einer Wochenmenü-App wie MacroRecipe (nur iPhone): Sie stellt die Woche aus Gerichten zusammen und macht daraus eine Einkaufsliste. Wer weiter Kalorien zählen will, bleibt bei einem Tracker wie Fddb selbst, Yazio oder MyFitnessPal. Unsere zwei geplanten Beispieltage kommen auf geschätzt 1.926 und 1.944 kcal, berechnet mit dem Bundeslebensmittelschlüssel 4.0.
Geschrieben von der MacroRecipe-Redaktion: MacroRecipe ist eine der beiden Apps, die wir hier vergleichen, das gehört zur Einordnung dazu. Alle Angaben zu Fddb stammen aus seinen Einträgen im App Store und bei Google Play, von fddb.info und aus der Fddb-Hilfe (help.fddb.info), abgerufen am 16. Oktober 2026 und unten verlinkt. Wir sagen auch, für wen MacroRecipe nicht gemacht ist.
Was Fddb kann
Fddb kommt von der Food Database GmbH aus Bremen und wird laut App-Store-Eintrag in Deutschland entwickelt; Fddb wirbt mit über 20 Jahren Erfahrung im Bereich Gesundheit und Fitness. Im Kern ist es ein Kalorienzähler mit Ernährungstagebuch: Du erfasst, was du gegessen hast, per Suche, Barcode-Scanner oder, mit Premium, per KI-Foto-Scan, und Fddb rechnet Kalorien, Makro- und Mikronährstoffe zusammen. Die Datenbank enthält laut fddb.info (Stand: 16. Oktober 2026) Kalorienangaben zu 910.300 Produkten und Gerichten.
Mit Premium kommen laut Fddb-Hilfe der Fasten-Tracker und der Rezeptbereich dazu, dessen Nährwerte du direkt ins Tagebuch einträgst. Laut den Store-Einträgen erinnert der Fasten-Tracker an Start und Ende der Fastenphasen, und der Rezeptbereich umfasst über 1.000 Rezepte mit Filtern wie Low Carb, High Protein, vegan oder vegetarisch. Fddb bindet Apple Health und Garmin an, unter Android auch Samsung, Huawei Health und Health Connect; laut Fddb-Hilfe braucht das Premium, bei Apple Health für neue Kopplungen schon jetzt, für bestehende ab dem 1. Januar 2027. Eine direkte Fitbit-Verbindung, die beide Store-Einträge noch nennen, gibt es laut Fddb seit dem 30. September 2026 nicht mehr; Daten aus Google Health kommen nur noch über Apple Health oder Health Connect. Dazu kommt eine Nährstoffauswertung nach den Referenzwerten der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE).
Auch Planung gibt es: Unter der Überschrift „Essensplaner“ nennt der Google-Play-Eintrag einen eigenen Ernährungsplan mit Kalorien und Nährstoffen für jeden einzelnen Tag, „ideal für Meal Prep“. Laut Fddb-Hilfe gibt es den Kalorienplaner, mit dem du für jeden Wochentag ein eigenes Kalorienziel festlegst, nur in der Android-App und nur mit Premium; in der iOS-App legst du im Nährstoffplaner, ebenfalls mit Premium, ein Kalorienziel für alle Wochentage fest. Mahlzeiten kannst du in Fddb außerdem für kommende Tage ins Tagebuch eintragen, und die App rechnet die Werte vorab aus; die Mahlzeiten stellst du dabei selbst zusammen. Dass die App aus Gerichten, die du auswählst, ein Wochenmenü baut und daraus eine Einkaufsliste macht, nennt keiner der beiden Store-Einträge.
Fddb hat im deutschen App Store 4,6 von 5 Sternen bei 17.327 Bewertungen und bei Google Play 4,5 von 5. Es läuft auf iPhone, iPad und Apple Watch sowie auf Android, und das Ernährungstagebuch lässt sich auch im Browser auf fddb.info führen.
Was Fddb kostet (Stand: 16. Oktober 2026)
Fddb selbst nennt Kalorienzähler und Ernährungstagebuch in seinen Store-Beschreibungen kostenlos und ohne Werbung; Google Play kennzeichnet die App allerdings mit „Enthält Werbung“. Für Premium zeigt der deutsche App Store mehrere In-App-Käufe: „12 Monate“ für 39,99 € sowie „Premium Bronze“ (1 Monat, 3,99 €), „Premium Silber“ (6 Monate, 11,99 €) und „Premium Gold“ (12 Monate, 19,99 €); für 12 Monate stehen dort also zwei Preise, 19,99 € und 39,99 €.
Auf der Preisseite von Fddb standen am selben Tag 12 Monate für 14,00 € statt 39,99 €, mit einem automatisch aktivierten Gutscheincode, und 3 Monate für 24,99 €. Was Premium freischaltet, listet Fddb in seiner Hilfe auf, unter anderem KI-Foto-Scan, Fasten-Tracker, den Rezeptbereich, Kalorien- und Nährstoffplaner und den Import aus Fitness-Trackern. Die Preise wechseln oft mit Aktionscodes, prüf den aktuellen Preis also direkt vor dem Kauf.
Warum Leute eine Fddb-Alternative suchen
Die meisten Bewertungen von Fddb sind positiv. Aus den kritischen Bewertungen und aus dem Prinzip des Tagebuchs selbst ergeben sich drei Gründe für einen Wechsel:
- Der Preis nach der Aktion. Eine App-Store-Bewertung vom 16.10.2025 lobt die App, zögert aber mit dem Abo, weil es nach einem Jahr auf 39,99 € gehe. Eine Google-Play-Bewertung vom 15.09.2026 nennt Fddb für 39,99 € im Jahr zu teuer für das, was es liefert.
- Die geänderte Rezeptanzeige. Seit einem Update erscheint ein selbst erstelltes Rezept im Tagebuch als ein gesammelter Eintrag statt als einzelne Zutaten; zwei Google-Play-Bewertungen vom August und September 2026 finden die alte Lösung besser. Fddb antwortet, die Zutaten ließen sich weiter bearbeiten, wenn man im Tagebuch auf das Rezept tippt, und eine App-Store-Bewertung vom August 2026 begrüßt die Änderung sogar.
- Das Erfassen selbst. Ein Ernährungstagebuch funktioniert nur, wenn du es führst: jede Mahlzeit, jeden Tag. Wer lieber einmal pro Woche entscheidet, was es gibt, will nicht besser protokollieren, sondern vorher planen.
Protokollieren oder planen: der Unterschied
Ein Tracker wie Fddb beantwortet vor allem die Frage, was du heute gegessen hast. Ein Wochenplaner beantwortet, was du diese Woche isst und was du dafür einkaufen musst. Beim Protokollieren entstehen die Zahlen meist nach dem Essen, beim Planen vor dem Einkauf: Du siehst die geschätzten Kalorien und Proteine eines Tages, bevor du kochst, und kaufst die Mengen ein, die der Plan braucht.
Empfehlenswert ist es, sich einen Wochenplan zu erstellen, d.h. für die gesamte Woche einen Speiseplan und den dazugehörigen Einkaufszettel vorzubereiten.
Die Verbraucherzentrale begründet das mit weniger Wegen in den Supermarkt, gespartem Geld und weniger weggeworfenen Lebensmitteln. Beides schließt sich übrigens nicht aus: Du kannst die Hauptmahlzeiten planen und mit einem Tracker erfassen, was spontan dazukommt.
Zwei geplante Beispieltage (Werte geschätzt)
So sieht Planung konkret aus: zwei Tage mit Gerichten, die in Deutschland im Alltag auf den Tisch kommen, für eine erwachsene Person, mit Frühstück, Mittagessen, Zwischenmahlzeit und Abendbrot. Alle Mengen sind Rohgewichte ohne Schale; Kalorien und Protein sind geschätzt, aus den Werten des Bundeslebensmittelschlüssels pro 100 g berechnet.
| Mahlzeit | Gericht und Menge (roh gewogen) | kcal (geschätzt) | Protein (g, geschätzt) |
|---|---|---|---|
| Frühstück | Haferflocken (70 g) mit fettarmer Milch 1,5 % (250 g) und einem Apfel (150 g) | 441 | 19 |
| Mittagessen | Linsen mit Spätzle: Linsen (80 g), Spätzle als getrocknete Eierteigware (100 g), Möhren (100 g), Zwiebel (50 g), Rapsöl (10 g) | 747 | 33 |
| Zwischenmahlzeit | Magerquark (200 g) mit Walnüssen (15 g) | 240 | 26 |
| Abendbrot | Roggenvollkornbrot (150 g) mit Harzer Käse (60 g) und Butter (10 g), dazu Gurke (150 g) und Tomaten (150 g) | 498 | 30 |
| Summe des Tages | 1.926 | 108 |
| Mahlzeit | Gericht und Menge (roh gewogen) | kcal (geschätzt) | Protein (g, geschätzt) |
|---|---|---|---|
| Frühstück | Roggenvollkornbrot (100 g) mit Hüttenkäse (200 g) und einer Tomate (100 g) | 361 | 31 |
| Mittagessen | Hähnchenbrustfilet (150 g) mit Salzkartoffeln (400 g geschält) und Brokkoli (250 g), Rapsöl (10 g) | 673 | 52 |
| Zwischenmahlzeit | Fettarmer Joghurt 1,5 % (200 g) mit Banane (120 g) und Walnüssen (15 g) | 327 | 14 |
| Abendbrot | Rührei aus 3 Eiern (150 g), Roggenvollkornbrot (150 g) mit Butter (5 g), rote Paprika (150 g) | 583 | 30 |
| Summe des Tages | 1.944 | 127 |
| Tag | kcal | Protein (g) | Kohlenhydrate (g) | Fett (g) | Ballaststoffe (g) |
|---|---|---|---|---|---|
| Montag | 1.926 | 108 | 240 | 46 | 51 |
| Dienstag | 1.944 | 127 | 209 | 54 | 45 |
Beide Tage liegen mit geschätzt 51 und 45 g Ballaststoffen über dem Richtwert der DGE von mindestens 30 g am Tag für Erwachsene, vor allem dank Linsen, Haferflocken, Vollkornbrot und Gemüse.
Die zwei Tage sind ein Beispiel, keine Empfehlung für deinen Bedarf: Wie viel Energie du brauchst, hängt von Alter, Geschlecht, Größe und Bewegung ab. Mehr oder weniger Brot, Kartoffeln, Spätzle und Öl verschieben die Summe, ohne dass sich die Gerichte ändern.
Gezählt: wie viele Einträge der Plan dir erspart
Wer dieselben zwei Tage hinterher in einen Tracker einträgt, erfasst 29 Lebensmittel mit ihrer Menge: 15 am Montag, 14 am Dienstag. Hochgerechnet auf sieben ähnliche Tage sind das rund 100 Einträge pro Woche. Mit Barcode-Scanner, KI-Foto-Scan (Premium), Favoriten oder einem vorher angelegten Rezept geht das schneller, aber ein angelegtes Rezept ist selbst schon ein Stück Planung.
| Tag | Lebensmittel zum Erfassen | Gerichte zum Auswählen |
|---|---|---|
| Montag | 15 | 4 |
| Dienstag | 14 | 4 |
| Zusammen | 29 | 8 |
Beim Planen fallen dieselben Entscheidungen einmal an, vor dem Einkauf: acht Gerichte für zwei Tage. Aus den 29 Zeilen wird eine Einkaufsliste mit 23 Positionen, weil Roggenvollkornbrot, Butter, Tomaten, Rapsöl und Walnüsse an beiden Tagen vorkommen und ihre Mengen addiert werden.
Die Einkaufsliste und der Rechenweg
Hier sind die Mengen für beide Tage und eine Person, zusammen mit den Werten pro 100 g, mit denen wir die geschätzten Kalorien und Proteine oben berechnet haben. Mit dem BLS-Code findest du jeden Wert in der Datendatei des BLS wieder, falls du nachrechnen willst.
| Zutat (roh) | Menge für beide Tage | BLS-Code | kcal pro 100 g | Protein pro 100 g (g) |
|---|---|---|---|---|
| Roggenvollkornbrot | 400 g | B121000 | 193 | 6,0 |
| Kartoffeln, geschält | 400 g | K110100 | 83 | 1,9 |
| Fettarme Milch 1,5 % | 250 g | M111200 | 44 | 3,5 |
| Tomaten | 250 g | G561100 | 22 | 1,0 |
| Brokkoli | 250 g | G312100 | 35 | 3,6 |
| Magerquark | 200 g | M713100 | 66 | 11,9 |
| Hüttenkäse (körniger Frischkäse) | 200 g | M711100 | 73 | 11,8 |
| Fettarmer Joghurt 1,5 % | 200 g | M141200 | 62 | 5,0 |
| Apfel | 150 g (1 Stück) | F110100 | 58 | 0,4 |
| Gurke | 150 g | G520100 | 16 | 1,1 |
| Hähnchenbrustfilet | 150 g | V416100 | 109 | 23,3 |
| Eier | 3 Stück (150 g ohne Schale) | E111100 | 135 | 13,2 |
| Rote Paprika | 150 g | G543100 | 36 | 1,0 |
| Banane | 120 g (1 Stück, geschält) | F503100 | 79 | 1,3 |
| Spätzle (getrocknete Eierteigware) | 100 g | E432000 | 342 | 13,2 |
| Möhren | 100 g | G620100 | 40 | 0,8 |
| Linsen, getrocknet | 80 g | H725100 | 323 | 23,4 |
| Haferflocken | 70 g | C133000 | 348 | 13,2 |
| Harzer Käse (Sauermilchkäse) | 60 g | M730100 | 128 | 30,0 |
| Zwiebel | 50 g | G480100 | 34 | 1,2 |
| Walnüsse | 30 g | H120100 | 721 | 16,1 |
| Rapsöl | 20 g | Q180000 | 900 | 0 |
| Butter | 15 g | Q611000 | 747 | 1,2 |
- Rechenweg. Rohgewicht mal Wert pro 100 g aus dem BLS 4.0, abgerufen am 16. Oktober 2026; kcal und Protein je Mahlzeit gerundet, die Tagessumme ist die Summe der Mahlzeiten. Kohlenhydrate, Fett und Ballaststoffe rechnen wir aus den ungerundeten Werten.
- Einkauf. Kartoffeln und Banane sind geschält gewogen, Eier ohne Schale: Kauf davon etwas mehr, als die Liste sagt.
- Datenbasis. Der BLS ist Deutschlands nationale Nährstoffdatenbank. Version 4.0 mit 7.140 Lebensmitteln steht als Open Data unter der Lizenz CC BY 4.0 frei zur Verfügung.
Fddb und MacroRecipe im Vergleich
Wir vergleichen fünf Punkte, die du in den Store-Einträgen, auf fddb.info und in der Fddb-Hilfe nachprüfen kannst: den Ansatz, wie du Essen erfasst, ob ein Wochenmenü mit Einkaufsliste entsteht, die Plattformen und den Preis am 16. Oktober 2026. Einen Sieger küren wir nicht.
| App | Ansatz | Erfassen | Wochenmenü und Einkaufsliste | Plattformen | Preis |
|---|---|---|---|---|---|
| Fddb | Kalorienzähler und Ernährungstagebuch: du erfasst, was du gegessen hast | Datenbank mit 910.300 Produkten und Gerichten, Barcode-Scanner, KI-Foto-Scan (Premium) | Mahlzeiten selbst für kommende Tage ins Tagebuch eintragen (Werte vorab berechnet); eigene Kalorien- und Nährstoffziele und über 1.000 Rezepte mit Premium, Ziele je Wochentag nur in der Android-App; eine Einkaufsliste aus einem Wochenmenü nennen die Store-Einträge nicht | iPhone, iPad, Apple Watch, Android und im Browser (fddb.info) | Kalorienzähler und Tagebuch kostenlos; Premium im App Store bis 39,99 € für 12 Monate |
| MacroRecipe | Wochenmenü-App: du wählst Gerichte, die App plant die Woche vorab | Kein Barcode-Scanner, keine Lebensmitteldatenbank zum Durchsuchen; mit dem Abo schätzt die App die Makros eines fotografierten Gerichts | Ja: Portionen auf geschätzte Kalorien- und Proteinziele abgestimmt, eine Einkaufsliste mit addierten Mengen | Nur iPhone | Vorschau des ersten Menüs kostenlos, dann 3-tägiger Test (wenn berechtigt) und Abo: 3,99 € pro Woche oder 12,99 € pro Monat (deutscher App Store, 16.10.2026) |
Kurz gesagt: Fddb ist stärker, wenn du alles erfassen willst, was du isst, auch unterwegs und per Barcode. MacroRecipe passt, wenn du vorher entscheiden willst, was es gibt. Was Yazio und MyFitnessPal können und kosten, steht in unseren Guides zur Yazio-Alternative und zur MyFitnessPal-Alternative.
Was MacroRecipe macht
MacroRecipe ist eine iPhone-App für Wochenmenüs. Du gibst einmal deine Ernährungsweise, deine Allergien und die Zutaten an, die du nicht essen willst, und wählst ein Ziel: Definition, Erhalt, Muskelaufbau oder einfach ausgewogen essen. Dann suchst du Gerichte aus, auf die du Lust hast; die App stellt daraus die Woche zusammen und passt die Portionen so an, dass die geschätzten Kalorien und Proteine nah an deinen Zielen liegen.
Alle Zutaten landen in einer Einkaufsliste, Mengen über Rezepte hinweg addiert, mit geschätzten Kosten in deiner Währung. Du legst ein wöchentliches Einkaufsbudget fest, und die App sagt dir, wenn die geschätzten Kosten einer Woche darüber liegen. Beim Kochen führen dich die Rezepte Schritt für Schritt.
Mit dem Abo kannst du außerdem ein Gericht fotografieren, das du woanders gegessen hast: Die App schätzt seine Makros und trägt sie für diesen Tag ein. Die Nährwerte der App stammen aus ihrer eigenen Datenbank mit über 2.000 Zutaten aus USDA und CIQUAL, nicht aus dem Bundeslebensmittelschlüssel, den wir für die Beispieltage genutzt haben; ähnliche Gerichte können in der App deshalb leicht andere geschätzte Werte haben.
Für wen MacroRecipe nicht gemacht ist
- Kein Android. MacroRecipe gibt es nur für iPhone, nicht für Android und nicht im Web.
- Kein vollständiges Ernährungstagebuch. Es gibt keinen Barcode-Scanner und keine Lebensmitteldatenbank zum Durchsuchen. Wer alles erfassen will, was er isst, ist mit Fddb besser bedient; der Foto-Scan eines Gerichts ersetzt kein vollständiges Tagebuch.
- Ein Abo. Die Vorschau deines ersten Menüs kostet nichts; danach folgen ein 3-tägiger Test, wenn du berechtigt bist, und ein Abo, das sich automatisch verlängert. Wer nur Kalorien zählen will, bekommt das bei Fddb kostenlos.
- Kein Fasten-Tracker. Intervallfasten mit Erinnerungen bietet Fddb mit Premium, MacroRecipe nicht.
Keine medizinische Beratung, für keine der beiden Apps: Alle Werte sind Schätzungen. Wenn du schwanger bist oder stillst, Diabetes oder eine andere Erkrankung hast, Medikamente nimmst (auch GLP-1) oder eine Essstörung hast oder hattest, sprich mit einer Ärztin, einem Arzt oder einer Ernährungsfachkraft, bevor du einem Plan folgst, auch diesem.
Der Umstieg: was du aus Fddb mitnimmst
Einen Import deiner Fddb-Daten in MacroRecipe gibt es nicht. Was du brauchst, passt auf einen Zettel: dein Kalorien- und Proteinziel, wenn es für dich noch passt, deine Allergien und Abneigungen und die Gerichte, die du wirklich gern isst. Trag das einmal in MacroRecipe ein, wähl deine Gerichte aus und sieh dir die Vorschau deines ersten Menüs an.
Fddb musst du dafür nicht löschen. Für Spontanes kannst du es weiter nutzen: Ein Premium-Abo, das du nicht mehr brauchst, kannst du kündigen, der kostenlose Kalorienzähler bleibt.
Häufige Fragen
Gibt es eine Fddb-Alternative, die mir einen Essensplan erstellt?
Ja. Fddb erstellt keinen Essensplan: Mahlzeiten trägst du selbst vorab ein, den Tagesbedarf berechnet Fddb auch ohne Premium, eigene Kalorien- und Nährstoffwerte legst du mit Premium fest, je Wochentag nur unter Android. Eine Wochenmenü-App wie MacroRecipe (nur iPhone) stellt aus Gerichten deiner Wahl die Woche zusammen, stimmt die Portionen auf geschätzte Kalorien- und Proteinziele ab und erstellt die Einkaufsliste.
Gibt es eine kostenlose Fddb-Alternative?
Zum Kalorienzählen brauchst du keine: Fddbs Kalorienzähler und Ernährungstagebuch sind selbst kostenlos, bezahlen musst du nur für Premium. Eine Wochenmenü-App wie MacroRecipe ist dagegen nicht kostenlos: Die Vorschau deines ersten Menüs kostet nichts, danach folgen ein 3-tägiger Test, wenn du berechtigt bist, und ein Abo (3,99 € pro Woche oder 12,99 € pro Monat).
Was kostet Fddb Premium?
Am 16. Oktober 2026 zeigte der deutsche App Store für Fddb In-App-Käufe von 3,99 € (1 Monat, Premium Bronze) bis 39,99 € (12 Monate). Auf der Preisseite fddb.info/premium kosteten 12 Monate mit einem automatisch aktivierten Gutschein 14,00 € statt 39,99 €, 3 Monate 24,99 €. Die Preise ändern sich oft mit Aktionen.
Kann ich Fddb und MacroRecipe zusammen nutzen?
Ja. Du kannst die Woche mit MacroRecipe planen und mit Fddb erfassen, was ungeplant dazukommt, etwa ein Stück Kuchen im Büro. Mit dem Abo schätzt MacroRecipe auch die Makros eines fotografierten Gerichts, das du woanders gegessen hast; ein vollständiges Ernährungstagebuch mit Barcode-Scanner bleibt aber Fddbs Stärke.
Kann ich meine Fddb-Daten zu MacroRecipe mitnehmen?
Nein, einen Import gibt es nicht. Was zählt, nimmst du trotzdem mit: dein Kalorien- und Proteinziel, deine Allergien, die Zutaten, die du nicht magst, und deine Lieblingsgerichte. Du trägst sie einmal ins MacroRecipe-Profil ein und wählst dann die Gerichte für deine erste Woche aus.
Gibt es MacroRecipe auch für Android?
Nein. MacroRecipe gibt es nur für iPhone, nicht für Android und nicht als Web-App. Fddb dagegen läuft auf iPhone, iPad, Apple Watch und Android und im Browser auf fddb.info. Wer ein Android-Smartphone nutzt und trotzdem vorab planen will, braucht also eine andere App oder Papier und Stift.
Erstes Menü kostenlos · 3-tägiger Test · auf iPhone
Quellen
- Fddb im deutschen App Store (Funktionen, In-App-Käufe, Bewertungen), abgerufen am
- Fddb bei Google Play (Funktionen, Essensplaner, Bewertungen), abgerufen am
- Fddb, Preisseite Premium, abgerufen am
- Fddb Help Center: Vorteile der Premium-Mitgliedschaft, abgerufen am
- Fddb Help Center: Wie funktioniert der Kalorienplaner? (Premium, nur Android), abgerufen am
- Fddb Help Center: Mahlzeiten im Voraus ins Tagebuch eintragen (Meal Prep), abgerufen am
- Fddb Help Center: Welche Tracker und Health Apps kann ich mit Fddb verbinden? (Premium), abgerufen am
- Fddb Help Center: Kann ich Fddb noch mit Fitbit verbinden? (seit dem 30.09.2026 nicht mehr direkt), abgerufen am
- Fddb Help Center: Apple Health für bestehende Kopplungen ab dem 01.01.2027 als Premium-Funktion, abgerufen am
- Fddb, Startseite (Größe der Datenbank, Ernährungstagebuch im Browser), abgerufen am
- Max Rubner-Institut (2025): Bundeslebensmittelschlüssel (BLS), Version 4.0, Deutsche Nährstoffdatenbank, DOI 10.25826/Data20251217-134202-0, abgerufen am
- Deutsche Gesellschaft für Ernährung, Referenzwerte: Ballaststoffe, abgerufen am
- Verbraucherzentrale, Gut planen und clever einkaufen für das gemeinsame Essen zu Hause (Stand: 03.03.2026), abgerufen am
- MacroRecipe im deutschen App Store (Preise), abgerufen am