Fitia Alternative: Makro-Wochenplan mit Einkaufsliste
Fitia ist zuerst ein Kalorienzähler; laut Fitia-Hilfe gehört die Mahlzeitenplanung zum Premium-Teil. Wenn du die Woche lieber vorab entscheidest, statt jede Mahlzeit einzutragen, ist ein Wochenmenü mit Einkaufsliste der andere Weg.
Von der MacroRecipe-Redaktion · Aktualisiert am
Kurz gesagt: Fitia passt, wenn du täglich Mahlzeiten eintragen willst und die App Zahlen und Ziele im Blick behält. MacroRecipe passt, wenn du die Woche vorab planen willst: Wochenmenü rund um geschätzte Kalorien- und Proteinziele, dazu eine Einkaufsliste, ohne vollständiges Tagesprotokoll. Die App läuft nur auf dem iPhone.
Fitia ist im deutschen App Store mit deutscher Oberfläche gelistet und kommt dort auf 4,9 Sterne aus 106 Bewertungen (Stand 24.10.2026). Wer nach einer Fitia Alternative sucht, fragt sich oft zwei Dinge: Fitia ist im Kern ein Tracker, die Mahlzeitenplanung gehört laut Fitia-Hilfe zu Premium, und im Store stehen mehrere Preisstufen für dieselbe Laufzeit. Dieser Text sagt offen, was Fitia leistet, wo die Unterschiede liegen und für wen welche Art von App besser passt.
Was Fitia laut eigener Seite kann
Die Fitia-Seite trennt zwischen kostenlosem und Premium-Teil. Laut der (spanischsprachigen) Fitia-Hilfeseite sind kostenlos persönliche Kalorien- und Makroziele, das Protokollieren per Text, der Barcode-Scanner und der größte Teil der geprüften Lebensmitteldatenbank; Foto- und Sprachprotokoll gehören zu Premium. Premium bringt außerdem die automatische Mahlzeitenplanung („Automatic Meal Planning“). Die deutsche App-Store-Seite nennt zusätzlich persönliche Ernährungspläne, Rezepte und eine automatische Einkaufsliste, ohne zu sagen, in welchem Tarif sie stecken.
Das heißt: Fitia hat auch eine Einkaufsliste. Der Unterschied liegt nicht darin, ob es so etwas gibt, sondern darin, was im Mittelpunkt steht. Bei Fitia ist es das Tagebuch, die Mahlzeitenplanung kommt laut Fitia-Hilfe als Premium-Funktion dazu. Bei MacroRecipe ist es der Wochenplan, und ein vollständiges Ernährungstagebuch gibt es nicht.
Im deutschen App Store sind zehn Premium-Zeilen aufgeführt. Die Monatsabos stehen dort mit 9,49 €, 9,99 € und 12,99 €, die Jahresabos mit 35,99 €, 38,99 € und 39,99 €, dazu ein Familien-Jahresabo für 59,99 € sowie Laufzeiten von drei und sechs Monaten (23,99 € und 35,99 €). Die Seite verrät nicht, welche Zeile für wen gilt; den Preis, der dir tatsächlich angezeigt wird, siehst du erst im eigenen Store.
Für wen Fitia gut passt
Fitia passt zu Menschen, die gern protokollieren: Frühstück, Mittag, Abendessen und Snacks eintragen, per Barcode scannen und am Abend sehen, wo der Tag steht. Wer diese Gewohnheit schon hat oder aufbauen will, bekommt mit Fitia einen etablierten Tracker mit eigener Planungsfunktion.
Auch wer ohnehin ständig außer Haus isst, Fertigprodukte kauft oder Restaurantgerichte einordnen will, ist mit einer Lebensmitteldatenbank besser bedient als mit einem festen Wochenplan. Dafür ist MacroRecipe nicht gebaut.
Worauf du vor dem Abschluss achten solltest
Über deutschsprachige Rezensionen zu Fitia konnten wir keine belastbare Aussage treffen; die Bewertungsbasis im deutschen Store ist mit 106 Einträgen schlicht klein. Statt Kritik zu zitieren, die wir nicht belegen können, nennen wir drei Fragen, die du vor dem Abschluss selbst klären solltest.
Erstens: Passen Rezepte und Lebensmitteldatenbank zu dem, was du in Deutschland, Österreich oder der Schweiz tatsächlich kaufst? Quark, Skyr, Haferflocken im Großpack, Vollkornbrot vom Bäcker oder Linsen aus der Dose sind in der DACH-Region Alltag, ob bei Rewe, Edeka, Migros oder Spar. Ob sie in der App unter den gewohnten Namen und Mengen auftauchen, merkst du nur beim Ausprobieren.
Zweitens: Wie viel Aufwand ist dir das tägliche Eintragen wert? Wer einen Tag auslässt, hat im Tagebuch ein Loch, und die Zahlen sagen danach weniger aus. Ein Plan, der schon vorab steht, kennt dieses Problem nicht, dafür fehlt ihm der Blick auf alles, was spontan dazukommt.
Drittens: Was kostet es wirklich? Weil im Store mehrere Preisstufen für dieselbe Laufzeit stehen, lohnt der Blick auf den Betrag, der in deinem Kaufdialog erscheint, und auf die Laufzeit, die du dabei auswählst.
Was MacroRecipe genauso macht
Auch MacroRecipe geht von einem Ziel aus: Definition, Halten oder Muskelaufbau, dazu deine Ernährungsweise, Allergien und Zutaten, die du nicht magst. Daraus entsteht ein Wochenmenü aus echten Rezepten, dessen Portionen den Tag in die Nähe deines geschätzten Kalorien- und Proteinziels bringen.
Wie bei Fitia gibt es eine Einkaufsliste. Bei MacroRecipe ist sie fester Teil des Menüs: Mengen aus allen Rezepten der Woche werden addiert, mit einem geschätzten Preis in deiner Währung, damit du vor dem Einkauf ungefähr weißt, was die Woche kostet.
Was MacroRecipe anders macht
Der Ausgangspunkt ist das Menü, nicht das Protokoll. Du legst Ziel und Vorlieben einmal fest, öffnest die App für das Wochenmenü und die Einkaufsliste, kaufst ein und kochst. Danach musst du nichts nachtragen, weil der Plan schon weiß, was auf dem Teller liegt.
Kein Barcode-Scanner, keine durchsuchbare Lebensmitteldatenbank, kein vollständiges Ernährungstagebuch. Wenn du ein Gericht außerhalb des Plans isst, kannst du es mit dem Abo fotografieren und bekommst eine Schätzung der Makros; ein lückenloses Tagesprotokoll ist das aber nicht.
Die Rezepte kommen mit Zutaten aus, die du bei Rewe, Edeka, Lidl oder Aldi findest.
Fitia und MacroRecipe im Vergleich
| Kriterium | Fitia | MacroRecipe |
|---|---|---|
| Schwerpunkt | Tagebuch, Mahlzeitenplanung laut Fitia-Hilfe in Premium | Wochenmenü mit Einkaufsliste |
| Tägliches Eintragen | Kern der App | Nicht nötig |
| Barcode-Scanner | Ja (laut Fitia-Hilfe auch im kostenlosen Teil) | Nein |
| Einkaufsliste | Ja (laut App-Store-Seite) | Ja, zum Menü |
| Plattform | iPhone und Apple Watch laut App-Store-Seite, deutsche Oberfläche | Nur iPhone |
| Kosten | Premium-Abo, mehrere Preisstufen im Store | Kostenlose Vorschau des ersten Menüs, danach Abo |
Die Tabelle zeigt, dass beide Apps Ziele, Rezepte und eine Einkaufsliste kennen. Der Unterschied liegt in der Reihenfolge: erst protokollieren und dann auswerten oder erst planen und dann kochen.
Was MacroRecipe nicht macht
MacroRecipe ersetzt keinen Tracker. Es gibt keinen Barcode-Scanner und keine Datenbank mit Millionen Produkten. Wer genau wissen will, was ein Fertiggericht oder ein Restaurantessen enthält, ist mit einer Tracking-App besser bedient.
Es gibt keinen Datenimport aus Fitia. Dein Ziel und deine Ernährungsregeln trägst du einmal im Profil ein.
Es gibt keine Android-Version. Alle Zahlen sind Schätzwerte und kein Ersatz für eine Beratung: Bei Erkrankungen, Schwangerschaft, Diabetes oder Essstörungen sprich bitte mit einer Ärztin, einem Arzt oder einer Ernährungsfachkraft.
Warum ein Wochenplan trotzdem etwas verändern kann
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt, mindestens fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag zu essen, Vollkorn zu bevorzugen und regelmäßig Hülsenfrüchte zu essen (DGE, 10 Regeln für vollwertiges Essen und Trinken). Solche Empfehlungen lassen sich leichter erfüllen, wenn die Woche vorab feststeht, weil die Zutaten dann ohnehin im Einkaufswagen liegen.
Das ist keine Garantie für irgendein Ergebnis. Ein Plan nimmt dir die Entscheidung ab, was du kochst; ob du dich daran hältst, bleibt deine Sache. Wer die Zahlen eines Rezepts nachprüfen will, findet die Referenzwerte für deutsche Lebensmittel im Bundeslebensmittelschlüssel des Max Rubner-Instituts.
Wie du von einem Ziel auf Zahlen kommst, erklärt unser Guide zum Makros berechnen. Wie aus einem Wochenplan eine Einkaufsliste wird, zeigt der Beitrag zur Einkaufsliste für den Wochenplan. Und wer klären will, ob ein Tracker oder ein Planer besser passt, findet im Vergleich mit Yazio ein ähnliches Muster.
Preis, ehrlich
Fitia Premium steht im deutschen App Store mit Preisen zwischen 9,49 € und 12,99 € pro Monat und zwischen 35,99 € und 39,99 € pro Jahr (Stand 24.10.2026, mehrere Preisstufen pro Laufzeit, Quelle: App-Store-Seite). Preise ändern sich; verbindlich ist der Betrag, den dir Apple vor dem Kauf anzeigt.
MacroRecipe gibt dir eine kostenlose Vorschau deines ersten Menüs, danach folgt ein Abo. Der faire Vergleich ist deshalb nicht „billiger oder teurer“, sondern: Willst du für einen Tracker mit Planer zahlen oder für einen Planer ohne Tracker?
So sieht ein Ausschnitt aus einem Wochenmenü aus
Ein Beispiel für jemanden mit einem Ziel von etwa 1.700 kcal und 110 g Eiweiß am Tag. Alle Werte sind von der Redaktion geschätzt; dein eigenes Menü entsteht aus deinem Profil und deinem Geschmack.
Häufige Fragen
Gibt es eine kostenlose Fitia Alternative?
Bei MacroRecipe ist die Vorschau des ersten Menüs kostenlos, danach folgt ein Abo. Fitia bietet laut eigener Hilfeseite im kostenlosen Teil Zielwerte, das Textprotokoll, den Barcode-Scanner und den größten Teil der geprüften Datenbank an; die automatische Mahlzeitenplanung gehört laut Hilfeseite zu Premium.
Hat Fitia eine Einkaufsliste?
Ja. Laut deutscher App-Store-Seite hat Fitia eine automatische Einkaufsliste (welcher Tarif, nennt die Seite nicht). MacroRecipe liefert sie dagegen fest zum Wochenmenü: Die Mengen aller Rezepte der Woche werden addiert, mit einem geschätzten Preis in deiner Währung, sodass du vor dem Einkauf ungefähr weißt, was die Woche kostet.
Gibt es Fitia auf Deutsch?
Im deutschen App Store nennt Fitia Deutsch als Sprache. Wie gut Rezepte und Lebensmitteldatenbank auf deutsche Produkte zugeschnitten sind, haben wir nicht geprüft. Schau dir vor dem Abschluss an, ob Quark, Skyr, Haferflocken oder Vollkornbrot unter den gewohnten Namen und Mengen auftauchen, und probiere die kostenlosen Funktionen zuerst aus.
Kann MacroRecipe tracken, was ich esse, wie Fitia?
Nicht wie Fitia. MacroRecipe hat keinen Barcode-Scanner, keine durchsuchbare Lebensmitteldatenbank und kein vollständiges Ernährungstagebuch. Mit dem Abo kannst du aber ein Gericht außerhalb des Plans fotografieren und bekommst eine Schätzung seiner Makros. Ein lückenloses Tagesprotokoll ersetzt das nicht; wer jede Mahlzeit erfassen will, ist mit Fitia besser bedient.
Kann ich meine Daten aus Fitia übernehmen?
Einen automatischen Import aus Fitia gibt es nicht. Dein Kalorien- und Proteinziel und deine Ernährungsregeln trägst du einmal im Profil ein. Aus diesen Angaben, deinen Allergien und den Zutaten, die du nicht magst, entsteht dann dein Wochenmenü mit geschätzten Kalorien und Proteinen.
Läuft MacroRecipe auf Android?
Nein. MacroRecipe gibt es nur für das iPhone: Es gibt keine Android-Version und auch keine Web-Version. Wer kein iPhone nutzt, kann die App deshalb nicht verwenden und ist mit einer anderen Lösung besser bedient. Welche Plattformen Fitia unterstützt, prüfst du am besten direkt auf der Fitia-Seite.
Kostenlose Vorschau deines ersten Menüs · auf iPhone
Quellen
- Fitia im deutschen App Store (Sprachen, Bewertungen, Premium-Preisstufen), abgerufen am
- Fitia, Premium-Seite (Datenbank „limited“ im kostenlosen Teil), abgerufen am
- Fitia, Hilfe (spanischsprachige Seite): Unterschied zwischen Free und Premium, abgerufen am
- DGE, Vollwertig essen und trinken nach den 10 Regeln der DGE, abgerufen am
- Bundeslebensmittelschlüssel (BLS) 4.0, Max Rubner-Institut, abgerufen am
- MacroRecipe im deutschen App Store, abgerufen am