Foodvisor Alternative: Essen planen statt jeden Teller fotografieren

MacroRecipe ist die Foodvisor-Alternative für alle, die planen statt protokollieren: Wochenmenü, Einkaufsliste und geschätzte Kalorien und Proteine, ohne dass du ein Foto brauchst. Hier der ehrliche Vergleich.

Von der MacroRecipe-Redaktion · Aktualisiert am

MacroRecipe ist die Foodvisor-Alternative für alle, die ihr Essen planen statt protokollieren: ein Wochenmenü aus echten Rezepten, eine gemeinsame Einkaufsliste, geschätzte Kalorien und Proteine pro Tag, kein Foto nötig. Es ist kein vollständiges Ernährungstagebuch. Wer jede Mahlzeit erfassen will, bleibt bei Foodvisor besser aufgehoben.

Foodvisor ist eine französische App; laut deutschem App-Store-Eintrag sitzt der Anbieter in Levallois-Perret, und die App lässt sich auf Deutsch nutzen. Diese Seite stammt von der MacroRecipe-Redaktion, das gehört zur Einordnung dazu. Wir haben versucht, sie auch dann nützlich zu machen, wenn du am Ende bei Foodvisor bleibst. Sie ist allgemeine Information und kein medizinischer Rat.

Kurzvergleich: Foodvisor und MacroRecipe

Die Tabelle fasst zusammen, wofür welche App gebaut ist. Die Angaben zu Foodvisor stammen aus dem deutschen App-Store-Eintrag, gelesen am 22.10.2026.

Foodvisor und MacroRecipe im Vergleich (Zahlen sind geschätzt)
FoodvisorMacroRecipe
GrundideeErfassen, was du gegessen hastPlanen, was du kochst
EingabeFoto, Sprache, Textsuche oder Barcode (laut App-Store-Eintrag)Ziel und Ernährungsweise einmal angeben, dann trägst du nichts mehr ein (optional: Foto eines anderswo gegessenen Gerichts)
ErgebnisTagebuch mit Auswertung der NährwerteWochenmenü mit geschätzten Kalorien und Proteinen pro Tag
EinkaufIm App-Store-Eintrag nicht genanntEine Einkaufsliste, Mengen über alle Rezepte addiert
Barcode-ScannerJaNein
PlattformiPhone, laut Eintrag auch iPad und MacNur iPhone

Wenn du nur eine Zeile mitnimmst: Foodvisor beantwortet die Frage „Was habe ich gegessen?“, MacroRecipe die Frage „Was koche ich diese Woche?“.

Was Foodvisor gut macht

Laut deutschem App-Store-Eintrag erfasst Foodvisor Mahlzeiten per Foto, Sprache, Textsuche oder Barcode-Scan, wertet Kalorien und Makronährstoffe aus und verbindet sich mit Apple Health; die vollständige Analyse von Vitaminen und Mineralstoffen gehört laut Eintrag zu Premium (App-Store-Eintrag, gelesen am 22.10.2026). Die App hat dort 4,4 von 5 Sternen bei 6.271 Bewertungen. Das ist eine breite Funktionsliste für ein einziges Werkzeug.

Auf der deutschen Trustpilot-Seite steht ein TrustScore von 4,9 bei 5.649 Bewertungen, davon 93 % mit fünf Sternen (Trustpilot, gelesen am 22.10.2026). Gelobt werden in den sichtbaren Bewertungen die einfache Bedienung, die Foto-Erfassung und die Tagesauswertungen. Trustpilot weist selbst darauf hin, dass die Bewertungen nicht auf ihren Wahrheitsgehalt geprüft werden, und die Seite zeigt nur rund 20 davon. Deshalb lesen wir 4,9 und 93 % nicht ungefiltert, sondern als Stichprobe, nicht als Urteil.

Für wen Foodvisor passt

Foodvisor passt, wenn du ein Protokoll führen willst: ein Foto vom Teller, ein gescannter Joghurtbecher, am Abend ein Blick auf die Tagessumme. Wer das gern macht, für den ist die App gebaut.

Es passt auch, wenn du schon gut kochst und isst und nur Sichtbarkeit willst: Dienstag war zu kohlenhydratlastig, die Woche hatte zu wenig Protein. Dann zeigt dir die App, wo du stehst, und was du daraus machst, entscheidest du selbst.

Wenn du mit einem klassischen Tracker aus dem deutschsprachigen Raum vergleichst, findest du dieselbe Gegenüberstellung in unserem Vergleich zur Yazio-Alternative und in der Fddb-Alternative.

Wo Tracking an Grenzen stößt

In den sichtbaren deutschen Trustpilot-Bewertungen gibt es kaum Kritik, und wir erfinden keine. Zwei 4-Sterne-Bewertungen sind erwähnenswert: Eine nennt „immer mehr Bugs und fehlender Support, je länger man dabei ist“, eine andere wünscht sich „weniger Gamification und dafür mehr Tracking-Möglichkeiten“. Zu Abrechnung, Kündigung und Genauigkeit der Nährwerte stand in der gelesenen Stichprobe nichts.

Das grundsätzlichere Argument gegen Tracking ist kein Mangel der App, sondern des Prinzips: Es setzt voraus, dass du jede Mahlzeit erfasst, jeden Tag. Manche werden nach einigen Wochen müde davon und hören auf, und die Zahl, die dir etwas bringen sollte, entsteht erst, wenn das Essen schon auf dem Teller lag.

Dazu kommt, dass Foto-Erfassung und Datenbankeinträge Schätzungen sind. Die Portionsgröße auf einem Foto lässt sich nur grob erraten. Das gilt für jede App dieser Art und ist kein Vorwurf an Foodvisor, aber es heißt, dass die Tagessumme ein Richtwert ist.

Was MacroRecipe genauso macht

MacroRecipe geht ebenfalls von einem Ziel aus, nämlich Definieren, Halten oder Muskeln aufbauen, und rechnet daraus geschätzte Kalorien- und Proteinziele. Auch wenn du bei Foodvisor mit einem Zielwert gearbeitet hast, bekommst du hier einen: geschätzte Kalorien und Proteine pro Tag.

Ernährungsweise und Allergien werden ebenso berücksichtigt: Was du nicht essen kannst oder willst, taucht im Menü nicht auf. Und die Vorschau deines ersten Menüs ist kostenlos, bevor du dich für ein Abo entscheidest.

Was MacroRecipe anders macht

Statt eines Tagebuchs bekommst du vorab ein Wochenmenü: echte Rezepte, so gewählt, dass die geschätzten Kalorien und Proteine jedes Tages nah an deinem Ziel liegen. Du musst nichts wiegen, scannen oder fotografieren, um dorthin zu kommen. Du kochst einfach das Menü.

Alles aus dem Wochenmenü landet in einer einzigen Einkaufsliste, Mengen über alle Rezepte zusammengezählt, damit du Haferflocken oder Zwiebeln, die in mehreren Rezepten vorkommen, nur einmal einplanst. Ein Tagebuch zeigt dagegen, was schon gegessen wurde, und plant keinen Einkauf; das liegt am Prinzip des Trackings, nicht an einer bestimmten App. Wer den Wocheneinkauf bei Rewe, Edeka oder Lidl ohnehin mit Zettel macht, kennt den Gedanken.

Passend dazu rät die Deutsche Gesellschaft für Ernährung zu mindestens fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag, regelmäßig Hülsenfrüchten und ein- bis zweimal Fisch pro Woche (DGE-Empfehlungen, gelesen am 22.10.2026). Ein Wochenplan macht solche Vorgaben leichter umsetzbar, weil du die Woche im Ganzen siehst und nicht nur den einzelnen Tag. MacroRecipe erhebt nicht den Anspruch, diese Empfehlungen zu garantieren; sie sind der Rahmen, an dem du dich orientieren kannst.

Was MacroRecipe nicht macht

MacroRecipe ist kein Tracker. Es gibt keinen Barcode-Scanner, keine durchsuchbare Lebensmitteldatenbank, kein vollständiges Ernährungstagebuch und keinen Coach-Chat. Mit dem Abo kannst du ein Gericht, das du irgendwo anders gegessen hast, fotografieren und bekommst eine Schätzung der Makros, die ins Tagesprotokoll wandert. Wer aber jede Mahlzeit protokollieren will, ist bei Foodvisor besser bedient.

Ein Abo ist es trotzdem: Die Vorschau deines ersten Menüs kostet nichts, danach startet das Abo mit 3 Tagen zum Ausprobieren.

Einen Import deiner Foodvisor-Daten gibt es nicht. Es besteht keine Verbindung zwischen den beiden Apps und keine Partnerschaft. Du startest mit deinem Ziel, deinen Allergien und deinen Vorlieben neu.

Die App gibt es nur für das iPhone.

Der Umstieg in der Praxis

Nimm aus Foodvisor mit, was Zeit gekostet hat einzustellen: dein Kalorien- und Proteinziel, falls du ihm vertraust, und die Lebensmittel, die du nicht isst. Dieselben Angaben fragt MacroRecipe beim Anlegen des Profils ab.

Eine erste Woche sieht so aus: Ziel und Ernährungsweise festlegen, die kostenlose Vorschau des ersten Menüs ansehen, einkaufen, kochen. Danach trägst du nichts mehr ein. Wenn du später merkst, dass dir die Kontrolle durch ein Tagebuch fehlt, ist das eine ehrliche Antwort, und Foodvisor bleibt ein guter Weg.

Wenn du Makros erst einmal selbst nachrechnen möchtest, hilft unser Leitfaden Makros berechnen mit einem durchgerechneten Tag. Und wer neben Foodvisor auch einen anderen Tracker erwägt, findet in der Lifesum-Alternative den nächsten Vergleich.

Der Preis, ehrlich

Im deutschen App Store sind für Foodvisor mehrere In-App-Käufe gelistet, von 11,99 € bis 87,99 € je nach Paket und Laufzeit (Stand 22.10.2026, App-Store-Eintrag). Der Eintrag nennt keine einzelne Standardlaufzeit, deshalb vergleichst du am besten direkt in der App, was du am Ende zahlst.

MacroRecipe ist nach der kostenlosen Vorschau des ersten Menüs und den 3 Tagen zum Ausprobieren ein Abo. Du zahlst für ein Wochenmenü und eine Einkaufsliste, nicht für ein vollständiges Tagebuch. Den aktuellen Preis siehst du im App Store, in deiner Währung.

So sehen drei Tage eines Wochenmenüs aus

Ein Beispiel für ein Ziel von rund 1.800 kcal und 120 g Protein am Tag. Alle Werte sind geschätzt; dein eigenes Menü entsteht aus deinem Profil und deinem Geschmack.

Montag≈ 1800 kcal · 122 g Protein
FrühstückQuark mit Haferflocken und Beeren≈ 440 kcal · 32 g P
MittagessenHähnchen-Quinoa-Bowl mit Ofengemüse≈ 660 kcal · 48 g P
AbendessenOfenkabeljau mit Kartoffeln und grünen Bohnen≈ 700 kcal · 42 g P
Dienstag≈ 1800 kcal · 110 g Protein
FrühstückGemüse-Omelett mit Vollkornbrot≈ 450 kcal · 28 g P
MittagessenLinsensalat mit Feta und Zitronendressing≈ 590 kcal · 32 g P
AbendessenRindfleisch-Gemüse-Pfanne mit Reis≈ 760 kcal · 50 g P
Mittwoch≈ 1800 kcal · 108 g Protein
FrühstückOvernight Oats mit Erdnussmus und Banane≈ 470 kcal · 24 g P
MittagessenWrap mit Putenbrust, Hummus und Gemüse≈ 600 kcal · 38 g P
AbendessenLachs vom Blech mit geröstetem Brokkoli≈ 730 kcal · 46 g P

Häufige Fragen

Gibt es eine Foodvisor-Alternative ohne Foto-Tagebuch?

Ja: Bei MacroRecipe musst du keine Mahlzeit fotografieren und abends nichts nachtragen. Du bekommst ein Wochenmenü mit Einkaufsliste und geschätzten Kalorien- und Proteinzielen; die Vorschau des ersten Menüs ist kostenlos, danach folgen 3 Tage Test und ein Abo. Ein Foto eines anderswo gegessenen Gerichts lässt sich scannen, ein vollständiges Tagebuch ist MacroRecipe aber nicht.

Ist MacroRecipe ein Kalorienzähler wie Foodvisor?

Nein, MacroRecipe ist kein Tracker wie Foodvisor. Es gibt keinen Barcode-Scanner, keine durchsuchbare Lebensmitteldatenbank und kein vollständiges Ernährungstagebuch. Mit dem Abo kannst du aber ein anderswo gegessenes Gericht fotografieren und erhältst eine Schätzung der Makros. Foodvisor ist dagegen auf das Erfassen jeder Mahlzeit ausgelegt.

Kann ich meine Foodvisor-Daten in MacroRecipe importieren?

Nein, zwischen Foodvisor und MacroRecipe gibt es weder einen Import noch eine Verbindung oder Partnerschaft. Dein Ziel, deine Allergien und deine Vorlieben gibst du einmal im MacroRecipe-Profil neu ein; danach erstellt die App daraus dein Wochenmenü samt Einkaufsliste, ohne dass du etwas übertragen musst.

Was kostet MacroRecipe?

Bei MacroRecipe kostet die Vorschau deines ersten Menüs nichts. Danach startet das Abo mit 3 Tagen zum Ausprobieren. Du zahlst für ein Wochenmenü mit Einkaufsliste, nicht für ein vollständiges Tagebuch. Den aktuellen Preis zeigt der App Store in deiner Währung, die App gibt es nur für das iPhone.

Was kostet Foodvisor im deutschen App Store?

Der deutsche App-Store-Eintrag von Foodvisor nennt mehrere In-App-Käufe von 11,99 € bis 87,99 €, je nach Paket und Laufzeit (Stand 22.10.2026). Eine einzelne Standardlaufzeit nennt er nicht. Preise ändern sich, sieh deshalb vor dem Abschluss direkt in der App nach.

Erstes Wochenmenü im App Store holen

Kostenlose Vorschau deines ersten Menüs · auf iPhone

Quellen

  1. Foodvisor im deutschen App Store, abgerufen am
  2. Foodvisor auf Trustpilot (Deutschland), abgerufen am
  3. DGE: Vollwertig essen und trinken nach den 10 Regeln der DGE, abgerufen am

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