Eat This Much Alternative: Makro-Menüplan auf Deutsch
Eat This Much baut Ernährungspläne nach Kalorien und Makros, ist im deutschen App Store aber nur auf Englisch gelistet. Was die App gut kann und wie ein deutschsprachiges Wochenmenü dagegen abschneidet.
Von der MacroRecipe-Redaktion · Aktualisiert am
Kurz gesagt: MacroRecipe baut aus deinen Kalorien- und Makrozielen ein Wochenmenü mit Einkaufsliste auf Deutsch, während Eat This Much im deutschen App-Store-Eintrag nur auf Englisch gelistet ist. Dafür hat MacroRecipe keinen Barcode-Scan und kein vollständiges Tagebuch und läuft nur auf dem iPhone.
Diese Seite hält sich an das, was öffentlich einsehbar ist: den deutschen App-Store-Eintrag und die Preisseite von Eat This Much, beide am 23. Oktober 2026 gelesen. Dann erklärt sie, was MacroRecipe genauso macht, was anders läuft und was die App nicht kann. Geschrieben vom MacroRecipe-Team, lies den Vergleich also mit diesem Hintergrund, auch wenn du am Ende eine andere App nimmst.
Was Eat This Much gut macht
Im deutschen App Store steht Eat This Much mit 4,6 von 5 Sternen bei 339 Bewertungen (Stand 23.10.2026). Das ist eine überschaubare Zahl an Bewertungen, der Schnitt ist aber gut. Nach der Beschreibung im Eintrag erzeugt sie Pläne aus Ernährungszielen, Lieblingsspeisen, Budget und Zeitplan und unterstützt Ernährungsweisen wie vegetarisch, vegan, keto oder paleo.
Der Gratis-Tarif ist großzügiger, als man bei einem Planer erwartet. Laut Preisseite gehören dazu ein Tagesplan, Food-Tracking, das Hinzufügen von Lebensmitteln per Barcode, eigene Lebensmittel und Rezepte sowie wiederkehrende Mahlzeiten. Für Menschen, die Plan und Tagebuch in einer App haben wollen, ist das ein echter Vorteil und kein Beiwerk.
Wer mehr will, braucht Premium. Dort gibt es laut Preisseite Wochenpläne, automatische Einkaufslisten, die Anbindung an Lieferdienste, automatische Reste, Anpassungen pro Tag und das Speichern ganzer Wochen. Im deutschen Eintrag steht dazu, dass die Einkaufsliste per E-Mail verschickt wird.
Für wen Eat This Much passt
Die App passt zu Menschen, die ohnehin erfassen, was sie essen, und Plan und Protokoll an einem Ort haben wollen. Wer gern Barcodes scannt, eigene Lebensmittel anlegt und einen Tagesplan Mahlzeit für Mahlzeit nachjustiert, bekommt hier viele Werkzeuge.
Sie passt auch zu Leuten, die sich in englischer Oberfläche wohlfühlen. Das ist eine Frage der Gewohnheit. In Deutschland, Österreich und der Schweiz stehen am Abend eher Abendbrot, Quark, Kartoffeln und Suppe auf dem Tisch.
Wer in erster Linie eine Tracker-App auf Deutsch sucht, findet in unseren Vergleichen Yazio-Alternative und MyFitnessPal-Alternative mehr dazu. Wer einen Planer mit Eiweißfokus sucht, liest die Mealbird-Alternative.
Wo es für den deutschsprachigen Markt hakt
Der erste Punkt ist die Sprache. Im deutschen App-Store-Eintrag ist Englisch die einzige gelistete Sprache, und Rezensionen von 2020 und 2021 bedauern, dass die App „leider (noch) nicht auf Deutsch“ sei. Der Versionsverlauf erwähnt eingeschränkten Support für Französisch und Spanisch. Wer Rezepte auf Deutsch lesen und dem Partner zeigen will, muss mit englischen Zutatennamen leben.
Der zweite Punkt ist der Preis, und der ist im Eintrag schwer zu lesen. Gelistet sind In-App-Käufe von 8,99 € bis 84,99 €, mehrere Pakete dazwischen, ohne dass der Eintrag sagt, welcher Betrag monatlich und welcher jährlich ist (Stand 23.10.2026). Die Preisseite nennt dagegen 5 US-Dollar pro Monat bei jährlicher Abrechnung (ein umgerechneter Monatswert, nicht der Betrag, der im App Store abgebucht wird). Beides lässt sich nicht eins zu eins gegenüberstellen. Prüfe deshalb den Betrag in der App, bevor du bezahlst.
Der dritte Punkt ist der Zuschnitt. Der Gratis-Tarif ist ein Einzeltagesplan, die Woche samt Einkaufsliste gibt es erst mit Premium. Der Eintrag nennt nur Englisch; ob deutsche Handelsnamen und Packungsgrößen von Edeka, Rewe, Lidl, Aldi, Migros oder Spar abgedeckt sind, geht aus den öffentlichen Angaben nicht hervor.
Was MacroRecipe genauso macht und was anders läuft
Wie Eat This Much baut MacroRecipe einen Plan aus deinen Kalorien- und Makrozielen und deinem Ziel auf, etwa Gewicht halten oder Muskeln aufbauen, und zwar aus echten Rezepten und nicht aus einer Nährwertliste. Beide hängen eine Einkaufsliste an den Plan. Beide lassen dich Ernährungsweisen und ausgeschlossene Zutaten festlegen, die der Plan berücksichtigt. Alle Kalorien- und Proteinwerte in MacroRecipe sind geschätzt.
MacroRecipe baut jeweils eine ganze Woche als ein Menü, auf Deutsch und mit Gerichten, wie man sie hier kocht. Die Einkaufsliste ist über alle Rezepte zusammengerechnet: eine Packung Reis für die Woche statt einer Zeile pro Gericht. Nichts muss gescannt oder protokolliert werden; ein Foto-Scan ist optional. Du legst dein Profil einmal an, kochst nach dem Menü und tauschst ein Gericht, das dir nicht zusagt, ohne den Rest neu zu bauen.
Die Einkaufsliste zeigt geschätzte Kosten in Euro, angepasst an das Preisniveau deines Landes, und du kannst ein wöchentliches Budget festlegen. Liegen die geschätzten Kosten einer Woche darüber, zeigt die App das an. Das ist eine Schätzung, kein Kassenbon.
Wenn ein Tag mit echten Rezepten nicht genau aufs Ziel kommt, sagt die App das offen. Lieber eine offen genannte Abweichung als eine Zahl, die genauer wirkt, als sie ist.
Eat This Much und MacroRecipe im Überblick
Die Tabelle fasst zusammen, was öffentlich belegt ist (Eat This Much: App-Store-Eintrag und Preisseite, 23.10.2026) und was MacroRecipe nach eigenen Angaben leistet.
| Kriterium | Eat This Much | MacroRecipe |
|---|---|---|
| Sprache | Im deutschen App Store nur Englisch gelistet | Deutsch |
| Plan | Tagesplan ohne Premium, Wochenplan mit Premium | Ein ganzes Wochenmenü; die Vorschau des ersten Menüs ist kostenlos |
| Einkaufsliste | Mit Premium, laut Eintrag per E-Mail | Eine zusammengerechnete Liste mit geschätzten Kosten in Euro |
| Essen erfassen | Tracking, Barcode-Scan, eigene Lebensmittel | Kein vollständiges Tagebuch, kein Barcode-Scan |
| Plattform | iPhone, iPad, Mac und Apple Vision (laut App-Store-Eintrag) | Nur iPhone |
| Preis | 8,99 € bis 84,99 € laut App-Store-Eintrag, Zuordnung unklar | Abo nach der Vorschau, aktueller Preis im App Store |
Für wen MacroRecipe nicht gemacht ist: Wer jede Mahlzeit protokollieren, Barcodes scannen und eigene Lebensmittel pflegen will, ist bei Eat This Much besser aufgehoben.
Was die App nicht kann
MacroRecipe ist kein vollständiges Tagebuch. Es gibt keinen Barcode-Scan und kein vollständiges Tagesprotokoll. Mit dem Abo kann die App die Makros eines außer Haus gegessenen Gerichts aus einem Foto schätzen. Das ist eine einzelne Schätzung, kein vollständiges Tagebuch; wer alles erfassen will, was er isst, ist bei Eat This Much besser aufgehoben.
Sie ist nicht gratis. Die Vorschau des ersten Menüs kostet nichts, danach ist MacroRecipe ein bezahltes Abo. Eat This Much bietet mit dem Tagesplan dagegen einen dauerhaft kostenlosen Tarif.
Sie kann keine Daten aus Eat This Much übernehmen, und sie gibt es nur für das iPhone, nicht für Android.
Eiweiß und Kalorien: woran du Zahlen messen kannst
Egal welche App du nutzt, ihre Zahlen sind geschätzte Werte und ein Ausgangspunkt. Für Eiweiß nennt die DGE für Erwachsene von 19 bis unter 65 Jahren 0,8 g pro kg Körpergewicht und Tag, ab 65 Jahren 1,0 g. Bei Übergewicht soll das Normalgewicht zugrunde gelegt werden. Sportlich Aktive und Menschen mit Zielen wie Muskelaufbau können einen anderen Bedarf haben. Wie du das für dich herleitest, steht in Proteinbedarf pro Tag und Makros berechnen; eine Ernährungsfachkraft hilft bei der Einordnung.
Wer Werte nachprüfen will, findet deutsche Lebensmittel im Bundeslebensmittelschlüssel (BLS) 4.0 des Max Rubner-Instituts, der nationalen Nährstoffdatenbank mit 7.140 Lebensmitteln. Das ist die Tabelle, die du für Quark, Haferflocken oder Pellkartoffeln aufschlagen würdest, nicht eine Datenbank mit US-Markenprodukten.
Bei Erkrankungen, Schwangerschaft, Diabetes oder einer Essstörung ersetzt kein Planer die Beratung durch Ärztin oder Arzt oder eine Ernährungsfachkraft. Das gilt für jede App.
Der Wechsel in der Praxis
Mitnehmen kannst du von Eat This Much deine Vorlieben, Lieblingsspeisen und den Kalorien- und Proteinbereich, der sich für dein Ziel richtig angefühlt hat. Danach fragt dich jede neue App wieder.
Die erste Woche sieht so aus: Du gibst Ziel und Ernährungsweise einmal an, bekommst ein volles Wochenmenü mit einer gemeinsamen Einkaufsliste und kochst danach. Es gibt keinen Tagesplan, den du neu erzeugen musst, und nichts, was du nach jeder Mahlzeit eintragen musst. Landet eine Woche knapp unter dem Ziel, sagt die App es dir.
Wer erst einmal vergleichen will, kann auch bei den Trackern bleiben: Foodvisor und Fddb sind deutschsprachige Optionen mit Tagebuch.
Drei Tage aus einem Wochenmenü
Ein Beispiel für jemanden mit einem Ziel von etwa 1.750 kcal und 110 g Protein pro Tag. Geschätzte Werte, dein eigenes Menü richtet sich nach deinem Profil und deinem Geschmack.
Häufige Fragen
Gibt es Eat This Much auf Deutsch?
Im deutschen App-Store-Eintrag von Eat This Much ist nur Englisch als Sprache gelistet (Stand 23.10.2026), die App ist also nicht auf Deutsch. MacroRecipe ist eine Alternative mit deutscher Oberfläche: ein Wochenmenü mit Einkaufsliste auf Deutsch, mit deutschen Gerichten, allerdings nur für iPhone.
Gibt es eine kostenlose Alternative zu Eat This Much?
Bei MacroRecipe ist die Vorschau des ersten Menüs kostenlos, danach ist es ein bezahltes Abo, nicht gratis. Eat This Much bietet laut Preisseite (Stand 23.10.2026) dagegen einen Gratis-Tarif mit Tagesplan und Tracking; Wochenplan und Einkaufsliste gibt es erst mit Premium.
Was kostet Eat This Much in Euro?
Der deutsche App-Store-Eintrag listet In-App-Käufe von 8,99 € bis 84,99 € (Stand 23.10.2026), ohne zu sagen, welcher Betrag monatlich und welcher jährlich ist. Die Preisseite nennt 5 Dollar im Monat bei jährlicher Zahlung. Prüfe den Betrag in der App vor dem Kauf.
Muss ich bei MacroRecipe alles erfassen wie bei Eat This Much?
Nein. MacroRecipe ist kein vollständiges Tagebuch und hat keinen Barcode-Scan, anders als Eat This Much mit seinem Tracking. Du gibst Ziel und Vorlieben einmal an, bekommst ein Wochenmenü und kochst. Mit dem Abo kann MacroRecipe die Makros eines außer Haus gegessenen Gerichts aus einem Foto schätzen, das ist aber kein vollständiges Tagebuch.
Wie viel Protein brauche ich laut DGE?
Die DGE nennt für Erwachsene von 19 bis unter 65 Jahren 0,8 g pro kg Körpergewicht und Tag, ab 65 Jahren 1,0 g. Die geschätzte Menge, die für dich passt, hängt von Alltag und Ziel ab. Bei Erkrankungen oder Schwangerschaft frag eine Ärztin, einen Arzt oder eine Ernährungsfachkraft.
Hat MacroRecipe etwas mit Eat This Much zu tun?
Nein. MacroRecipe ist eine unabhängige App und steht in keiner Verbindung zu Eat This Much, auch nicht durch Partnerschaft oder Datenimport. Der Name wird hier nur genannt, um die App zu beschreiben, mit der verglichen wird. Die Angaben zu Eat This Much stammen aus öffentlichen Quellen vom 23.10.2026.
Kostenlose Vorschau deines ersten Menüs · auf iPhone
Quellen
- Eat This Much im deutschen App Store (Bewertung, Sprachen, In-App-Käufe), abgerufen am
- Eat This Much, Preisseite (Gratis-Tarif und Premium), abgerufen am
- DGE, Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr: Protein, abgerufen am
- Bundeslebensmittelschlüssel (BLS) 4.0, Max Rubner-Institut, abgerufen am
- MacroRecipe im deutschen App Store, abgerufen am