Wochenplan Essen: 7 Tage mit Einkaufsliste planen

Für einen Wochenplan Essen brauchst du etwa 20 Minuten: Kalender prüfen, fünf Abende zum Kochen wählen, jeweils doppelte Menge einplanen, Zutaten zu einer Liste zusammenführen. Wir zeigen es an einer durchgerechneten Beispielwoche für zwei Personen.

Von der MacroRecipe-Redaktion · Aktualisiert am

Einen Wochenplan fürs Essen erstellst du in fünf Schritten: Kalender prüfen, fünf Abende zum Kochen wählen, jedes Gericht in doppelter Menge einplanen, damit der Rest das Mittagessen am Folgetag ist, die Zutaten mit Gewicht zu einer Einkaufsliste zusammenführen und zuletzt im Vorrat nachsehen. Das dauert beim ersten Mal etwa 20 Minuten und danach weniger.

Wer nach „wochenplan essen“ sucht, bekommt vor allem leere Vorlagen zum Ausdrucken und Rezeptlisten. Das ist nett, beantwortet aber nicht die Frage, wie eine fertige Woche aussieht und wie viel davon wirklich auf den Einkaufszettel gehört. Deshalb haben wir eine Woche für zwei Personen komplett ausgearbeitet und von Hand durchgerechnet: Gerichte, Mengen in Gramm, eine zusammengeführte Liste. Du kannst jede Summe nachprüfen oder das Muster mit deinen eigenen Rezepten wiederholen.

Der Wochenplan in fünf Schritten und 20 Minuten

Planen ist eine kleine Routine, kein Projekt. Die Minuten unten sind ein Richtwert, den wir festgelegt haben, keine Zeitmessung bei Leserinnen und Lesern. Nimm sie als Vorgabe, an die du dich halten kannst, damit die Planung nicht ausufert.

Die 20-Minuten-Routine: was jeder Schritt liefert
SchrittMinutenWas du tustWas du danach hast
1. Woche ansehen2Kalender öffnen: Wann bist du abends zu Hause, wann nicht? Wo brauchst du ein Mittagessen zum Mitnehmen?Die Zahl der Abende, an denen wirklich gekocht wird
2. Abende wählen7Fünf Gerichte (bei vollem Kalender vier) aussuchen, die du schon kennst. Gerichte mit gemeinsamen Zutaten bevorzugen.Fünf Gerichtsnamen
3. Reste einplanen3Jedes Gericht in doppelter Menge kochen: Der Rest ist das Mittagessen am nächsten Tag. Frühstück festlegen.Ein Raster aus sieben Tagen
4. Liste zusammenführen6Zutaten mit Gewicht aufschreiben, gleiche addieren, nach Abteilung sortieren.Eine Einkaufsliste
5. Vorrat prüfen2Erst jetzt in Schrank und Kühlschrank schauen und streichen, was da ist.Die Liste für den Laden

Das sind 20 Minuten Planung, Kochen und Einkaufen kommen extra. Den größten Anteil bekommt Schritt 2, weil das Entscheiden, was es geben soll, der zähe Teil ist. Das Rechnen und Sortieren geht danach fast von allein.

Der Blick in den Kalender zuerst ist wichtiger, als er klingt. Sind zwei Abende ohnehin verplant, brauchst du keine sieben Gerichte, und der Plan bleibt ehrlich. Ein freier Abend für Reste, Pizza vom Lieferdienst oder eine spontane Einladung ist kein Scheitern, sondern gehört zu einem Plan, der hält.

Warum fünf Abende reichen: 15 von 21 Mahlzeiten

Eine Woche hat 21 Mahlzeiten, wenn du dreimal am Tag isst. Alle 21 zu planen heißt, 21 Entscheidungen in 20 Minuten zu treffen, also etwa eine pro Minute. Das hält niemand durch, und der Plan wird nach der ersten Woche zur Last.

Das Muster, das wir zeigen, kommt mit viel weniger aus. Du kochst an fünf Abenden und planst jedes Mal die doppelte Menge. Der Rest wird das Mittagessen am Folgetag. Dazu kommt ein festes Frühstück unter der Woche. Das ergibt pro Person 15 geplante Mahlzeiten: fünf Frühstücke, fünf Abendessen und fünf Mittagessen aus Resten. Sechs Mahlzeiten bleiben bewusst frei: Frühstück am Wochenende, Mittagessen am Montag und am Sonntag, Abendessen am Samstag und am Sonntag.

Von 21 Mahlzeiten pro Person bleiben sechs Entscheidungen
AnsatzZu planenEntscheidungen in 20 MinutenZeit pro Entscheidung
Alle 21 Mahlzeiten einzeln2121knapp 1 Minute
Fünf Abende doppelt kochen, ein Frühstück15 von 216 (5 Abendessen, 1 Frühstück)etwa 3 Minuten

Die freien Mahlzeiten sind Absicht. Das Wochenende ist in vielen Haushalten ohnehin anders: Brunch, Besuch, Essen gehen. Ein Wochenplan, der darauf keine Rücksicht nimmt, scheitert am Samstag. Und wer sich die Freiheit nimmt, am Sonntag zu entscheiden, plant die restlichen Tage eher ernsthaft.

Wiederholung ist übrigens kein Makel. Viele Menschen essen unter der Woche jeden Tag dasselbe Frühstück. Wenn dir Abwechslung wichtig ist, tausche pro Woche nur ein Gericht aus, statt alles neu zu planen.

Die Beispielwoche für zwei Personen

Hier ist die Woche, die wir zusammengestellt haben. Alle Gerichte sind Alltagsküche mit Zutaten aus jedem Supermarkt, ob bei Edeka, REWE, Aldi oder Lidl. Jedes Abendessen ist für vier Portionen gerechnet: zwei Personen mal Abendessen und Mittagessen am Folgetag.

Die Woche im Überblick (für zwei Personen)
TagFrühstückMittagessenAbendessen
MontagHaferflocken, Joghurt, Apfelfrei (Kantine, Brotzeit)1. Linsen-Gemüse-Eintopf
DienstagHaferflocken, Joghurt, ApfelRest vom Eintopf2. Vollkornnudeln mit Tomaten-Thunfisch-Sauce
MittwochHaferflocken, Joghurt, ApfelRest der Nudeln3. Ofengemüse mit Kartoffeln und Kräuterquark
DonnerstagHaferflocken, Joghurt, ApfelRest vom Ofengemüse4. Hähnchen-Reis-Pfanne mit Brokkoli
FreitagHaferflocken, Joghurt, ApfelRest der Hähnchenpfanne5. Kichererbsen-Spinat-Curry mit Reis
SamstagfreiRest vom Curryfrei
Sonntagfreifreifrei

Das sind die Mengen, die in die Rechnung eingehen. Sie gelten jeweils für vier Portionen, beim Frühstück für zehn (zwei Personen, fünf Tage). Salz, Pfeffer, Brühe und Gewürze lassen wir weg, sie ändern an den Summen fast nichts.

  • Frühstück (10 Portionen): 500 g Haferflocken, 1.500 g Joghurt (1,5 % Fett), 10 Äpfel (rund 1.500 g).
  • 1. Linsen-Gemüse-Eintopf: 240 g Tellerlinsen (trocken), 400 g Möhren, 600 g Kartoffeln, 110 g Zwiebel, 20 g Rapsöl.
  • 2. Vollkornnudeln mit Tomaten-Thunfisch-Sauce: 320 g Vollkornnudeln (trocken), 300 g Thunfisch im eigenen Saft (abgetropft), 400 g Dosentomaten, 110 g Zwiebel, 20 g Rapsöl.
  • 3. Ofengemüse mit Kartoffeln und Kräuterquark: 800 g Kartoffeln, 300 g Paprika, 400 g Zucchini, 200 g Möhren, 500 g Magerquark, 110 g Zwiebel, 30 g Rapsöl.
  • 4. Hähnchen-Reis-Pfanne mit Brokkoli: 480 g Hähnchenbrust (roh), 240 g Reis (trocken), 500 g Brokkoli, 110 g Zwiebel, 20 g Rapsöl.
  • 5. Kichererbsen-Spinat-Curry mit Reis: 480 g Kichererbsen (Dose, abgetropft), 600 g Blattspinat (TK), 400 g Dosentomaten, 240 g Reis (trocken), 110 g Zwiebel, 15 g Rapsöl.

Das ist ein Beispiel und keine Empfehlung für eine bestimmte Person. Wie viel du isst, hängt von Größe, Alltag und Gesundheit ab, und wie viele Kalorien und wie viel Protein du pro Tag anpeilst, ist eine eigene Frage. Wir geben bewusst keine geschätzten Nährwerte pro Gericht an, denn aus einer Beispielwoche für zwei Personen lässt sich dein Bedarf nicht ablesen. Wie du ihn schätzt, erklären unser Guide zum Proteinbedarf pro Tag und die Anleitung Makros berechnen. Wer Abendessen mit einer Kalorienobergrenze sucht, findet Beispiele im Guide Abendbrot unter 400 kcal.

Eine Liste statt fünf Zettel

Schritt 4 ist der, bei dem sich die Mühe auszahlt. Zählt man die Zutatenzeilen der Gerichte einzeln, kommen 31 zusammen: 5 beim Eintopf, 5 bei den Nudeln, 7 beim Ofengemüse, 5 bei der Hähnchenpfanne, 6 beim Curry und 3 beim Frühstück. Nach dem Zusammenführen sind es 19. Zwiebel und Rapsöl stehen in allen fünf Abendessen, Möhren, Kartoffeln, Dosentomaten und Reis in je zwei. Zusammen sparen diese sechs Zutaten zwölf Zeilen.

Aus 31 Zutatenzeilen werden 19 (Gewichte roh bzw. abgetropft; Dosentomaten als Einwaage)
ZutatVorkommen in GerichtMenge je GerichtEine Zeile auf der Liste
Zwiebel1, 2, 3, 4, 5110 g je Gericht550 g
Rapsöl1, 2, 3, 4, 520 + 20 + 30 + 20 + 15 g105 g
Kartoffeln1, 3600 + 800 g1.400 g
Möhren1, 3400 + 200 g600 g
Dosentomaten2, 5400 + 400 g800 g
Reis, trocken4, 5240 + 240 g480 g
Linsen, trocken1240 g240 g
Vollkornnudeln, trocken2320 g320 g
Thunfisch im eigenen Saft, abgetropft2300 g300 g
Paprika3300 g300 g
Zucchini3400 g400 g
Magerquark3500 g500 g
Hähnchenbrust, roh4480 g480 g
Brokkoli4500 g500 g
Kichererbsen, Dose abgetropft5480 g480 g
Blattspinat, TK5600 g600 g
HaferflockenFrühstück500 g500 g
Joghurt (1,5 %)Frühstück1.500 g1.500 g
ÄpfelFrühstück10 Stück (rund 1.500 g)10 Stück

Zwei Dinge fallen auf. Zwiebel steht fünfmal auf dem Zettel, wenn du Rezept für Rezept abschreibst, und genau solche Kleinigkeiten werden doppelt gekauft oder vergessen. Und die Kartoffeln erreichen erst addiert ihre wahre Menge: 1,4 kg sind ein ganzer Beutel, den du in der Gemüseabteilung nicht zufällig triffst.

Jetzt sortieren: Obst und Gemüse (Zwiebeln, Kartoffeln, Möhren, Paprika, Zucchini, Brokkoli, Äpfel), Kühlregal (Joghurt, Magerquark, Hähnchenbrust), Tiefkühlung (Blattspinat), Konserven (Dosentomaten, Kichererbsen, Thunfisch), Trockenes (Linsen, Nudeln, Reis, Haferflocken) und Vorrat (Rapsöl). So gehst du einmal durch den Laden und läufst nicht zurück. Erst danach schaust du zu Hause nach: Rapsöl und Zwiebeln haben viele Haushalte, dann hat der Zettel nur noch 17 Zeilen.

Preise lassen wir bewusst weg. Sie hängen von Laden, Region und Woche ab, und wir nennen nur Preise, die wir öffentlich belegen und datieren können. Mehr zum Zusammenführen und zu typischen Stolperstellen steht im Guide Einkaufsliste aus dem Wochenplan.

Die Vorlage an deine Woche anpassen

Das Raster ist ein Muster, keine Pflicht. So passt du es an.

  • Mehr oder weniger Personen: Alle Mengen lassen sich proportional ändern. Für eine Person halbierst du alles, für vier Personen verdoppelst du es. Dosen und Packungen runden dabei auf.
  • Anderer Rhythmus: Wer am Wochenende gern kocht, verschiebt die freien Abende auf Mittwoch und Donnerstag. Wichtig ist nur, dass jedes Gericht zwei Mahlzeiten trägt.
  • Kein Rest-Mittagessen: Wenn du mittags nicht aufwärmen kannst, packst du den Rest in eine Box, die im Büro-Kühlschrank bleibt, oder du planst für diese Tage ein kaltes Mittagessen wie Brot mit Quark und Rohkost ein.
  • Vegetarisch: Tausche Thunfisch und Hähnchen gegen Hülsenfrüchte, Tofu oder Eier. Die Methode bleibt gleich, nur die Zeilen auf der Liste ändern sich.
  • Österreich und Schweiz: Was in Deutschland Wochenplan heißt, ist in Österreich oft der Speiseplan und in der Schweiz der Menüplan. Die Methode ist dieselbe, nur Läden und Packungsgrößen unterscheiden sich.

Was ein Tausch bewirkt, siehst du in der zusammengeführten Liste sofort. Streichst du die Hähnchenpfanne und kochst stattdessen das Curry ein zweites Mal, verdoppeln sich Kichererbsen und Spinat auf 960 und 1.200 g, die Dosentomaten steigen von 800 auf 1.200 g, Hähnchen und Brokkoli verschwinden, der Reis bleibt bei 480 g. Aus 19 Zeilen werden 17. Das merkst du vor dem Einkauf und nicht am Kühlschrank.

Reste sicher aufbewahren

Ein Plan mit doppelten Portionen heißt: Es wird auf Vorrat gekocht. Dann gehört die Aufbewahrung zum Plan. Das Bundesinstitut für Risikobewertung weist darauf hin, dass in Deutschland jedes Jahr mehr als 100.000 Erkrankungen gemeldet werden, die durch Mikroorganismen in Lebensmitteln verursacht worden sein können, die Dunkelziffer dürfte weitaus höher liegen (BfR, Küchenhygiene). Die Zahl beschreibt das ganze Land und nicht deine Küche, ist aber ein guter Grund, Reste nicht lange auf dem Herd stehen zu lassen.

Praktisch heißt das: Teile das Gericht gleich nach dem Essen in die Portionen für den Folgetag, lass es kurz abkühlen und stelle es in den Kühlschrank. Wer mehr kocht, als er in den nächsten Tagen isst, friert Portionen ein. Genaue Hinweise zu Temperaturen und Fristen findest du auf den Seiten des BfR, und bei Fleisch, Fisch und Reis gilt besondere Sorgfalt.

Was die Forschung zum Planen sagt

Planen ist kein Heilmittel, und wir versprechen kein Ergebnis. Es gibt aber Hinweise, dass es mit besseren Essgewohnheiten zusammenhängt. Eine Querschnittsstudie mit 40.554 Erwachsenen aus der französischen NutriNet-Santé-Kohorte fand, dass 57 % ihre Mahlzeiten zumindest gelegentlich planten. Menschen im obersten Viertel der Lebensmittelvielfalt planten häufiger Mahlzeiten (Odds Ratio 1,25 gegenüber dem untersten Viertel); ähnlich war es bei der Einhaltung der französischen Ernährungsempfehlungen (Odds Ratio 1,13) (Ducrot und Kollegen, International Journal of Behavioral Nutrition and Physical Activity, 2017). Die Autoren schreiben, dass sich aus den Zusammenhängen keine Kausalität ableiten lässt. Wer plant, achtet vielleicht ohnehin mehr auf sein Essen.

Zur Einordnung der Beispielwoche: Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt, mindestens fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag zu essen und mindestens einmal in der Woche Hülsenfrüchte. Unsere Woche enthält Linsen und Kichererbsen, viel Gemüse und unter der Woche täglich einen Apfel zum Frühstück und greift das auf, ohne eine Wirkung zu versprechen. Sie ist ein Beispiel und kein Ernährungsplan für dich.

Ein zweiter Grund für die Planung ist Lebensmittelverschwendung. Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Heimat schreibt:

Knapp zwei Drittel der Lebensmittelabfälle in Deutschland (58%) fallen in privaten Haushalten an.

Die Seite nennt für Deutschland im Jahr 2022 insgesamt 10,8 Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle. Das ist eine Zahl für das ganze Land. Eine Einkaufsliste, deren Mengen zu deinen Gerichten passen, ist trotzdem ein direkter Weg, die zweite Packung nicht zu kaufen, die später im Kühlschrank verdirbt.

Fünf Fehler, an denen ein Wochenplan scheitert

  • Jede Mahlzeit planen. 21 verschiedene Mahlzeiten pro Woche halten die wenigsten länger als eine Woche durch. Fang mit fünf Abenden an.
  • Den Kalender ignorieren. Ein Gericht, das 45 Minuten braucht, wird an einem Abend mit Feierabend um 19 Uhr nicht gekocht. Passe den Aufwand an den Abend an.
  • Gerichte ohne gemeinsame Zutaten. Fünf Gerichte mit fünf verschiedenen Kräutern, Soßen und Dosen ergeben einen langen Zettel und einen vollen Müll. Such Gerichte, die sich überschneiden, wie Zwiebeln, Dosentomaten und Reis in unserer Woche.
  • Erst den Vorrat prüfen, dann die Liste schreiben. Dann prüfst du dieselbe Zutat mehrmals. Führe zuerst zusammen und streiche danach einmal.
  • Kein freier Abend. Ein Plan ohne Spielraum hält bis zur ersten Änderung. Lass mindestens einen Abend offen.

Wenn du Allergien oder eine Erkrankung hast, schwanger bist oder besondere Ernährungsbedürfnisse hast, sprich mit einer Ärztin, einem Arzt oder einer Ernährungsfachkraft, bevor du einen Plan um bestimmte Gerichte baust, und prüfe Etiketten bei verpackten Produkten selbst.

Die App übernimmt Schritt 3 und 4

Die Routine oben funktioniert mit Zettel und Stift. Mühsam sind die Gewichte, das Zusammenführen und das Neurechnen, sobald ein Gericht wechselt. MacroRecipe plant deine Wochenmenüs rund um deine Makros und das Ziel, das du wählst, und erstellt die Einkaufsliste dazu. Die App arbeitet mit den Gerichten, die du auswählst, richtet die Portionen so aus, dass jeder Tag nahe an deinen geschätzten Kalorien- und Proteinzielen liegt, und addiert die Mengen über alle Rezepte. Tauschst du ein Gericht, ziehen Portionen und Liste mit.

MacroRecipe läuft nur auf dem iPhone, nicht auf Android. Es gibt kein vollständiges Ernährungstagebuch, wohl aber einen Foto-Scan für eine Mahlzeit, die du woanders gegessen hast. Die Vorschau deines ersten Menüs ist kostenlos, danach gibt es ein Abo.

Wenn du verschiedene Planer vergleichen willst, hilft der Guide Mealime-Alternative, und wer Menüs nach Vorgabe berechnen lassen möchte, liest die Eat-This-Much-Alternative.

Häufige Fragen

Wie erstelle ich einen Wochenplan fürs Essen?

Prüfe zuerst deinen Kalender, wähle dann vier bis fünf Abende zum Kochen, plane jedes Gericht in doppelter Menge, damit der Rest das Mittagessen am Folgetag ist, und führe alle Zutaten mit Gewicht zu einer Einkaufsliste zusammen. Zuletzt streichst du, was du schon zu Hause hast. Das dauert etwa 20 Minuten.

Wie viele Mahlzeiten muss ich für die Woche planen?

So viele, wie dein Kalender braucht, nicht alle 21. In unserer Beispielwoche sind pro Person 15 von 21 Mahlzeiten geplant: fünf Frühstücke, fünf Abendessen und fünf Mittagessen aus Resten. Die übrigen sechs, vor allem am Wochenende, bleiben frei, etwa für Brotzeit, Essen auswärts oder spontane Einladungen.

Wie kommt aus dem Wochenplan eine Einkaufsliste?

Schreibe jede Zutat mit Gewicht auf, addiere gleiche Zutaten über alle Gerichte, sortiere nach Abteilung und streiche zuletzt, was du hast. In unserer Beispielwoche wurden aus 31 Zutatenzeilen 19, weil Zwiebel und Rapsöl in allen fünf Abendessen vorkommen. Diese Liste nimmst du mit zu Edeka, REWE, Aldi oder Lidl und gehst sie Abteilung für Abteilung durch.

Lohnt es sich, in doppelter Menge zu kochen?

Für den Wochenplan ja: Ein Gericht trägt zwei Mahlzeiten, du kochst nur fünfmal und hast trotzdem ein Mittagessen für fünf Tage. Wichtig ist, die Reste gleich nach dem Essen abzukühlen und in den Kühlschrank zu stellen. Was du nicht in den nächsten Tagen isst, friere ein.

Wie plane ich für eine Person statt für zwei?

Halbiere alle Mengen oder koche weiter in der vollen Menge und friere Portionen ein. Die Methode bleibt gleich: fünf Abende, jeweils zwei Mahlzeiten pro Gericht, eine zusammengeführte Liste. Bei Dosen und Packungen musst du meist aufrunden. Ein Gericht reicht dann für zwei Mahlzeiten, und der Plan bleibt bei fünf Abenden.

Hilft Essensplanung, sich besser zu ernähren?

Eine Studie mit 40.554 französischen Erwachsenen von 2017 fand, dass Planende tendenziell eine höhere Vielfalt und eine bessere Einhaltung der Empfehlungen hatten. Es war eine Querschnittsstudie, sie zeigt einen Zusammenhang und keine Ursache. Ein Plan ordnet die Woche und verspricht kein Ergebnis. Bei Allergien, Krankheit oder Schwangerschaft sprichst du mit Ärztin, Arzt oder einer Ernährungsfachkraft.

Gibt es eine App, die den Wochenplan und die Einkaufsliste macht?

MacroRecipe plant deine Wochenmenüs rund um deine Makros und dein Ziel und erstellt die Einkaufsliste dazu, mit über alle Rezepte addierten Mengen. Die App läuft nur auf dem iPhone. Die Vorschau des ersten Menüs ist kostenlos, danach gibt es ein Abo.

Dein erstes Wochenmenü im App Store

Kostenlose Vorschau deines ersten Menüs · auf iPhone

Quellen

  1. BMLEH, Lebensmittelverschwendung (10,8 Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle im Jahr 2022, davon 58 % private Haushalte), abgerufen am
  2. DGE, Gut essen und trinken: die DGE-Empfehlungen (mindestens 5 Portionen Obst und Gemüse, Hülsenfrüchte), abgerufen am
  3. BfR, Küchenhygiene (mehr als 100.000 gemeldete Erkrankungen pro Jahr), abgerufen am
  4. Ducrot P et al. (2017), Meal planning is associated with food variety, diet quality and body weight status in a large sample of French adults, Int J Behav Nutr Phys Act, abgerufen am
  5. MacroRecipe im deutschen App Store, abgerufen am

← Zurück zur MacroRecipe-Startseite